Schrottabholung

Hinter der Schrottabholung verbirgt sich nichts anderes als die Abholung von Altmetall direkt beim Haushalt des Kunden. Das bedeutet, dass dieser sein Altmetall direkt vor die Tür stellt, so wie man dies auch von der kommunalen Sperrmüllabholung kennt, und der Schrotthändler dann den betreffenden Schrott abholen lässt. Oder aber dass dem Kunden direkt Container zur Verfügung gestellt werden, in denen der abzuholende Schrott dann deponiert wird. Ob die Abholung durch den Schrotthändler bzw. dessen Mitarbeiter selbst oder durch einen beauftragten Subunternehmer erfolgt, sei dahingestellt, denn dies obliegt in der Regel ausschließlich der Entscheidung und unternehmerischen Organisation des Schrotthändlers. Dem Kunden entstehen dadurch keine Mehrkosten, denn die Preise für die Dienstleistung werden in der Regel vorab vereinbart. Ebenso wird vorher vertraglich festgelegt, welche Arten von Schrott entsorgt bzw. abgeholt werden, so dass es sich um diverse Metalle, wie Aluminium, Kupfer oder Stahl ebenso handeln kann, wie um Batterien, Elektrogeräte, V2A oder Kabelschrott. Aber auch Geräte und Produkte aus Altblei, wie Rohre oder Wassertanks, können hier eingeschlossen sein. Ebenso kann eine Schrottabholung aber auch kommunal beauftragt werden, so dass die Anwohner einer bestimmten Straße zu einem festen Termin ihren Schrott vor die Tür stellen und der beauftragte Schrotthändler diesen einsammeln und abtransportieren lässt. Dabei ist allerdings anzumerken, dass bei einer solchen Vereinbarung den Anwohnern zwar keine Kosten entstehen, aber auch keine Gewinne aus dem Schrottverkauf zustehen.